Ode sieben: An die Demut

Seit einiger Zeit gehe ich mit einem immensen Glücksgefühl durch das Leben. Ich werde morgens wach und denke: „Was habe ich für ein Glück“. Ich sitze am Schreibtisch und denke: „Ich habe die schönste Arbeit der Welt“. Manchmal überfällt mich in solchen Momenten noch die Angst: Bloß nicht zu laut denken das, sonst wird das Glück sich in Luft auflösen. Bloß nicht zu früh freuen, sonst forderst du das Schicksal heraus. Aber in den letzten Wochen verändert sich das langsam. Denn ich habe etwas begriffen: Das Glück kommt nicht von außen. Ich lebe schon immer in sicheren Ländern, habe nie Hunger leiden müssen. Doch in den Zeiten, in denen es mir finanziell am besten ging, war ich längst nicht so glücklich wie jetzt.
Meine Glücksgefühle hängen auch nicht vom Ort ab. Sie überfallen mich auf unserer Wiese genauso wie in der U-Bahn oder im Supermarkt. Das Glück kommt nicht von draußen, sondern von der Demut. Denn die Demut befreit meine Kreativität auf eine Weise, die ich mir nie vorstellen konnte. Darum sei ihr die siebte Ode gewidmet.

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Sieben gute Gründe für den eigenen Verlag

Seit ich vor drei Monaten den Zacken Verlag gegründet habe, bekomme ich nicht nur jede Menge sehr positiver und unterstützender Reaktionen. Sondern immer wieder auch die eine Frage: "Warum hast du dich entschieden, einen eigenen Verlag zu gründen?" Ich habe lange über...

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Die Angst zu scheitern (und wie sie sich in positive Energie verwandeln lässt).

Egal, ob es um eine Unternehmung oder ein kreatives Projekt geht: Wer eine eigene Idee verwirklichen will, bekommt fast immer auch mit der Angst zu scheitern zu tun. Natürlich ist es gruselig, alles auf eine Karte zu setzen. Logisch ist es spannend, die eigenen Ideen ernst zu nehmen. Klar macht es Angst, etwas ganz Neues zu wagen, unbekannte Wege einzuschlagen und Risiken einzugehen. Das Gute aber ist, dass Ängste, wenn wir sie ein wenig anders betrachten, auch das Potenzial haben, uns zu motivieren, uns die Richtung zu weisen und sogar: uns Mut zu machen.

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Ode 6 An das Nichtstun. Oder: Es lebe die Prokrastination!

Als der Begriff Prokrastination aufkam – vor ungefähr 10 Jahren – da fand ich ihn toll. Doch in den Jahren darauf hat sich die Diskussion übers Prokrastinieren verändert. Es wurde nicht mehr als schräge und sympathische Begleiterscheinung gehätschelt. Statt dessen wurde sie zum Problem ernannt: Die böse Prokrastination hindert Kreative an ihrer Arbeit.

Der Gedanke klingt erst mal harmlos. Doch dahinter versteckte sich ein anderer Gedankengang. Der nämlich, dass Kreative nur dann arbeiten, wenn sie malen, schreiben oder am Computer sitzen.

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Ode 4: An den kreativen Kuhfladen – Wie Kinder malen

In unserer auf Produktivität gerichteten Welt wird Kindern schon früh gelehrt, ihre Kreativität in Produkten zu messen. Wie das passiert, begriff ich als ich nach der Schule ein paar Jahre in einem Kinderladen arbeitete. Mir fiel auf, wie schwer es den Eltern der Kinder fiel, den kreativen Prozess ihrer Kinder wirklich wertzuschätzen. Was sehr verständlich ist, da dieser Prozess, vor allem bei den Kleinkindern, nur im Entferntesten Ähnlichkeit mit dem hat, was wir uns unter „Kunst“ vorstellen,…

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Post von nathlieb

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