Ode 9: An die kreativen Träume. Nein: ans Sein!

Eigentlich sollte meine neunte Ode von Träumen handeln. Von kreativen Träumen, denn ich bin davon ausgegangen, dass Kreative andere Träume haben als andere Menschen und das ist auch sicher so. Aber ich will nicht mehr über Träume reden. Denn wir reden von »Träumen«, weil wir uns nicht trauen, es »Möglichkeiten« zu nennen. Wir »träumen«, aber in Wirklichkeit spüren wir ja in uns schon, dass unser Traum wahr werden könnte. Wir spüren, dass da etwas raus will, lebendig sein will. Und anstatt es zu tun, nennen wir es einen „Traum“, etwas, das weit weg ist, irgendwo oben im All. Zu weit weg, als dass wir es erreichen könnten.

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Warum haben so viele Hochbegabte und Kreative ein negatives Selbstbild?

Ich beschäftige mich schon länger mit der Frage, warum so viele wunderbare Menschen trotz ihrer vielen Begabungen ein negatives Selbstbild haben. Wenn Erwachsene sich für ein Coaching anmelden, wird das oft schon beim ersten telefonischen Kontakt deutlich. „Ich krieg nichts hin“, sagen sie. Oder „Ich passe nirgendwo rein“. „Ich kann mich einfach nicht anpassen“. Wie oft habe ich solche Sätze, nicht gehört? Und wie oft stellt sich beim Coaching dann heraus, dass diese unsicheren Wesen durchaus sehr viel „hingekriegt“ haben:

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Selbstbewusster werden mit Karlsson vom Dach

Selbstbewusstsein hat etwas Magisches. Wer es hat, scheint es einfach so bekommen zu haben, ohne Ausbildung oder Prozedur, als hätte das Universum sich entschieden, nur jedem dritten Menschen ein Päckchen von dieser Wundergabe mitzugeben. Und wer nichts oder wenig davon abbekommen hat, der schaut mit Bewunderung auf jene, die ohne Zweifel durchs Leben gehen. Die sich trauen. Die genau das tun, was sie sich wünschen. Genau die sind, die sie sein wollen.

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Kreative Einladung 2

Passend zur Frage der Woche, geht es auch bei der kreativen Einladung ums Selbstbewusstsein. Viel Spaß beim Malen und Selbst-Erforschen!... mehr lesen

Das Moodboard – kreative Einladung

Auf ins kreative Wochenende! Die Einladung für ein kreatives Wochenende kommt dieses mal als Video daher, es geht ums Moodboard.   Pinnwand oder Moodboard? Hier noch ein Foto von meiner alten Riesenpinnwand – sie war „Stimmungs-Brett“ für viele Projekte gleichzeitig. Einerseits schön, um den Überblick über das Gesamte zu behalten. Andererseits hat so ein kleineres Moodboard, wie ich es im Video vorstelle, eine andere Intensität, weil ich es jeden Tag neu gestalten kann.   Material-Tipps Ganz besonders tolle Bilder finde ich übrigens in uralten National Geographic Magazinen. Schau dich mal auf Flohmärkten danach um. Früher hatte die Zeitschrift noch ein mattes Papier mit charmantmatten Farben. Es lässt sich sehr gut für Collagen nutzen und ist hatptisch interessanter als die neuen Hochglanz-Blätter. Papierschnipsel von Aquarellpapier oder Tonpapier zum Beispiel, hebe ich auf, um darauf meine Slogans oder Fragen zu... mehr lesen

Neue Woche, neue Frage:

      Spielen darf man auch in den Kalender eintragen – ich bin nur nie darauf gekommen. Aber seit einiger Zeit nutze ich eine App, die mir hilft, meinen inneren Plänen treu zu bleiben. Für diese Woche habe ich mir zwei mal am Tag Zeit zum Spielen eingeräumt – einmal morgens bevor ich mit der Arbeit anfange, 10 Minuten. Und dann um 15 Uhr, das ist der Tiefpunkt in meinem Biorhythmus eine Viertelstunde „Draußen spielen“. Statt Spazierengehen werde ich da vielleicht auf Mauern laufen oder Hinkelspiele machen. Das mir das nicht früher eingefallen ist! Ich freu mich schon. Spannende Links zum Thema Spielen: The serious side of play: http://www.creativityatwork.com/2009/04/14/newsletter-the-serious-side-of-play/ Tim Brown’s Ted Talk https://www.ted.com/talks/tim_brown_on_creativity_and_play#t-9524... mehr lesen

Zeitung trifft Bauch

Kreative Einladung Ich liebe es, Bücher oder die Zeitung zu übermalen. Für mich ist das eine der effektivsten Kreativitätstechniken und Befreiungstools. Vor allem, wenn der Untergrund hässlich ist. Prima funktionieren auch Reklameflyer oder Müslischachteln. Denn wenn ich auf hässlichem Untergrund male, habe ich keine Angst: Alles, was ich  mache, kann nur besser sei, als der Status Quo. Außerdem nehme ich mir vor, die Seite anschließend wegzuwerfen. Einerseits, wei ich beim besten Willen nicht all mein Gekritzel aufheben kann. Vor allem aber, weil ich so verhindere, dass sich beim Kritzeln plötzlich Ansprüche entwickeln. Wenn beim Kritzeln nämlich etwas entsteht, das mir gefällt, bekomme ich nämlich oft Angst, dieses Schöne zu zerstören. Wenn ich weiß, dass das, was ich mache, am Ende doch im Mülleimer landet, verschwindet diese Angst.  (Wie wichtig es sein kann, ohne Ziel und ohne ästhetische Ansprüche zu arbeiten, habe ich in meiner Ode an den kreativen Kuhfladen beschrieben. ) Und mir fällt gerade ein, dass Eric Maisel hierzu auch Wunderbares geschrieben hat, das muss ich demnächst mal rauskramen. Aber zurück zur Zeitung: Noch ein Grund, warum ich gerne auf Zeitung oder Flyern male ist,  dass die Worte und Bilder auf dem Untergrund mein Unterbewusstsein zu Assoziationen verlocken. Wenn ich anfange, denke ich oft, eine besonders langweilige Zeitungsseite erwischt zu haben (dieses mal sogar eine besonders gruselige, denn unten stand, wie ich erst beim Arbeiten entdeckte, ein Artikel über die NSU). Aber wenn ich dann loslege, tauchen auf einer scheinbar uninteressanten Seite dann oft ganz wunderbare Worte auf. Vielleicht hatte mein Unterbewusstes sie schon beim Auswählen der Seite entdeckt? Und deshalb bei dieser Seite laut „Hier“ gerufen, weil... mehr lesen

Ode 8: An die kreativen Weggefährten

Wie wichtig kreative Weggefährten für mich und meine Arbeit sind, begriff ich durch die ein paar sehr spannende Bloggerinnen, die mich in den letzten Monaten interviewt haben.  Daher ein herzliches Danke an: Susanne Ackstaller (die mir Fragen über Mode und Schönheit stellte), Ulrike Zecher (die mich mit ihren Blaumacherfragen zu neuen Gedanken über Prokrastination  inspririerte), Simone Harland  ( deren Fragen zu meiner Verlagsgründung den Anlass für meinen Text „Sieben gute Gründe für einen eigenen Verlag“ formten) und Christa Goede (deren kluge Fragen mir deutlich machten, wie sehr sich meine Auffassung von „Authentizität“ sich in den letzten Jahren doch verändert hat). Ohne Euch würde es diese Ode nicht geben. An meine kreativen GefährtInnen Ohne meine kreativen Weggefährten würde ich meinen Weg nicht mit der gleichen Kraft gehen.  Ob sie gleich hier um die Ecke wohnen, in Berlin oder Amsterdam oder am anderen Ende der Welt, das ist egal. Denn was uns verbindet, ist der kreative Prozess. Wir haben uns derselben Aufgabe verschrieben: Unsere kreative Arbeit zu machen, mit allem was dazugehört. Mit der Angst, dem Spaß, der kurvigen Biografie, den Glücksmomenten, dem manchmal lange ausbleibenden Erfolg, dem Unverständnis der Umgebung, der Inspiration, der Fragen, den Zweifeln und der Ungewissheit, wo unser Weg uns hinführen wird. So unterschiedlich unsere Arbeiten sind, wir teilen dieselben Werte. Weil wir die kreative Arbeit wichtiger finden, als Geld, als Karriere, als Status. Kreative Weggefährten sind für meine Arbeit wichtiger als Pinsel und Tusche, Verkäufe oder Auszeichnungen. Sie sind gleichzeitig Voraussetzung und Gewinn meiner Arbeit. Was sie für mich und meine Arbeit tun ist unersetzlich und sie tun es auf fünf wichtige Weisen: 1. Kreative GefährtInnen... mehr lesen

Neu auf dieser Seite: Die Begabungswerkstatt

Der Begabungsblog wohnt jetzt auch hier auf dieser Seite. Die Integration beider Blogs kann angangs für en bisschen Chaos sorgen - aber dafür gibt es jetzt noch mehr spannende Artikel zu entdecken.

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Post von nathlieb

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