Hochkreativ dank Thalasmusschwäche?

und formt die Schwäche den Kreativen oder der Kreative die Schwäche   die Stärke?  der Hirnforscher haben mal wieder etwas Spannedes entdeckt:

Kreative Menschen sind in der Lage neue und zugleich sinnvolle Ideen zu entwickeln. Die Grundlage ist eine Fähigkeit zum divergenten Denken, für das der Thalamus eine Schaltstelle sein könnte. In dieser Hirnregion wird der Informationsfluss normalerweise einer strengen Autoregulierung unterzogen. Unpassende Eindrücke werden unterdrückt.

Diese Normierung ist Gift für jede Kreativität und eine Schwäche im Thalamus könnte kreativen Menschen das Querdenken erleichtern, meint Fredrik Ullén vom Karolinska Institut in Stockholm,…
(weiterlesen im Ärzteblatt


Natürlich weckt diese Entdeckung gleich tausend neue Fragen:
Ist die Schwäche im Thalamus verantwortlich für die Kreativität der betreffenden Personen?
oder aber
Ist es andersrum: formt sich das Gehirn auch hier wieder entsprechend der Bedürfnisse seiner Gebraucher – ist der Thalamus schwächer, weil kreative Menschen ihn weniger benutzen?

Und ist die Thalamusschwäche also in Wirklichkeit eine Stärke?

Mir gefällt letzterer Gedanke natürlich besser. Interessante Argumente zu diesem Ansatz finden sich in
Gerald Hüther: “Bedienungsanleitung für ein menschliches Hirn”
Vandenhoeck & Ruprecht 2002, ISBN 3- 525-01464-3

Schau auch mal auf meinen anderen Seiten vorbei:

www.begabungswerkstatt.de

Bis bald! Nathalie

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