Sieben Schreibtische – an der Wand

Wer mich schon länger kennt, hat mich bestimmt schon mal davon träumen hören: Ich hätte – wie Kierkegaard? Oder war es ein anderer Denker? – gerne sieben Schreibtische in meinem Arbeitszimmer. Weil ich immer an sieben Projekten gleichzeitig arbeite. Und es wäre einfach fantastisch, wenn ich nicht immer alles vom Schreibtisch räumen müsste, wenn ich meinen Fokus auf ein anderes Projekt richte.

Aber Platz für sieben Tische hab ich nun mal nicht. Drei sind es jetzt und auf einem habe ich mehrere Bretter übereinander. Viel Platz brauche ich nämlich vor allem zum Planen meiner Bücher. Bei den Romanen entwickel ich den Plot und die Story, indem ich ganz viele Post-it-Klebezettel beschrifte und dann hin und herschiebe, bis ich zufrieden bin. Bei den Sachbüchern geht es ähnlich, nur dass es nicht die Handlung ist, die ich so entwickel, sondern den Aufbau der einzelnen Kapitel.

Wie so oft habe ich viel zu lange gewartet, mir diesen Teil meiner Arbeit leichter zu machen. Schon lange schwebt mir der Gedanke im Kopf, ich könnte vielleicht große Whiteboard aufhängen, auf denen die Post-its dann gut im Blick wären. Aber ich hab den Gedanken nicht weiterverfolgt, in der Erwartung dass solche Riesentafeln auch riesig teuer sein würden. Endlich hab ich mich jetzt mal nach Preisen erkundigt, und überrascht festgestellt, dass ich mir das durchaus leisten kann. Jetzt warte ich auf ein riesiges Paket mit einem 1,80m breiten Whiteboard. Darauf kann ich zwei Bücher gleichzeitig plotten. Eigentlich also zwei Schreibtische in einem. Bin ich schon bei fünf.

Obs funktioniert, das an der Wand plotten? Ich halt euch auf dem Laufenden.

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