keynesianische Doppelhelix

Unternehmen lernen – live im Blog

Ha, die Auto-Korrektur macht aus “Unternehmertum” “Unternehmertun“. Das ist ein schönes Wort und genau darum geht es ab heute in meinem Blog: Unternehmertum in der Praxis – es tun.
In meinem Leben habe ich schon öfter mit Unternehmen kokettiert: eine Beinahe-Gründung hier, eine halbe Gründung dort. Und ich bin ja schon lange Freiberuflerin und dadurch auch irgendwie Unternehmerin, aber eben nur ein bisschen. Das soll sich ändern. Ich werde jetzt Vollblutherz-Unternehmerin.
Gerade habe ich einen Verlag gegründet. Er heißt Zacken-Verlag und ich freu mich riesig.

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Gibt es das Unternehmer-Gen?

Kinder von UnternehmerInnen werden oft selbst auch unternehmerisch erfolgreich. Ich hab mich lange gefragt, ob es ein Unternehm-Gen gibt, das mir fehlt, weil meine Eltern es mir nicht vererben konnten. Aber inzwischen weiß ich, dass Geschäftsbegabung nicht über das Erbgut übertragen wird. Was die Kinder von UnternehmerInnen anderen Menschen voraus haben, sind Bilder. Sie haben realistische Bilder vom Unternehmen – nicht mythische Vorbilder wie Steve Jobs oder Richard Branson – sondern Bilder von ganz normalen UnternehmerInnen im ganz normalen Alltag. Sie wissen, welche Entscheidungen diese tagtäglich treffen müssen, welche Kriterien sie dabei abwägen, wie sie mit Hindernissen oder Krisen umgehen und wie das mit dem „Gewinn erzielen“ praktisch geht.

Wer keine Unternehmer-Eltern hat, kann trotzdem erfolgreich werden, aber muss sich dieses Wissen eben selbst aneignen. In den letzten zwei Jahren habe ich darum mit vielen UnternehmerInnen gesprochen und jede Menge Bücher und Blogs zum Thema verschlungen. Mir ist dabei aufgefallen, dass viele dieser Bücher und Webseiten mich nicht besonders ansprachen und auch manche der UnternehmerInnen mir fremd sind. Sie scheinen aus einer anderen Welt zu kommen, einer in der ich mich nicht zuhause fühle. Mir fehlen auch in jener Welt Bilder. Und Farbe. Und Kreativität. Und vor allem: Herz.

Unternehmen lernen

Genau darum hat mein Blog ab heute einen neuen Untertitel und einen neuen Auftrag. Ich will Unternehmen lernen und was ich auf diesem Weg entdecke, werde ich in diesem Blog festhalten – auf eine Weise, die zu mir passt. Darum ist mein Blog gelb und rosa und nicht blau und grau. Und halte ich die neu errungenen Unternehmer-Weisheiten nicht in Business-Slang und Spreadsheets fest, sondern mit Comics und meinen eigenen Worten.
Ich will einen Wissenschatz aufbauen, ein kreatives Lexikon des Unternehmertums, und freue mich, wenn ihr meine bescheidenen Anfänge mit euren Ideen und Gedanken ergänzen wollt.

Über Kreativität schreibe ich natürlich weiterhin. Ohne Kreativität geht gar nichts, nicht als nathlieb und nicht als Unternehmerin.

Auf ins Abenteuer. Kommst du mit?

Herzlichst,
deine Nathlieb

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Kommentare

  1. Liebe Nathalie,

    ich liebe Deine Texte und Illustrationen. (Und erst den Blickwinkel, aus dem sie ‘schwierige’ Themen angehen.)
    Das Luftig Lockere macht sie so schön anzuschauen und sie sind zudem so nachdenkenswert… 🙂

    1. Danke Dagmar! Ich bin selbst immer wieder erstaunt, wie Bild und Text zusammenwirken, wenn meine eine Hirnhälfte nicht mehr weiter weiß übernimmt die nächste, oder so. Aber du kennst das ja 🙂

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