Kreative ├ťbung zu Selbstbild und Selbstbewusstsein

Wenn du an deinem Selbstbild arbeiten willst, ist der Selbst-Spiegel-Schrank eine sch├Âne ├ťbung.┬á Vielleicht ist auch der Artikel┬á “Selbstbewusster werden mit Karlsson vom Dach” ┬á f├╝r dich interessant. Viel Spa├č beim Malen, Kritzeln und Entdecken!

  

 

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Das Moodboard – kreative Einladung

Auf ins kreative Wochenende!

Die Einladung f├╝r ein kreatives Wochenende kommt dieses mal als Video daher, es geht ums Moodboard.

Pinnwand oder Moodboard?

Hier noch ein Foto von meiner alten Riesenpinnwand – sie war “Stimmungs-Brett” f├╝r viele Projekte gleichzeitig. Einerseits sch├Ân, um den ├ťberblick ├╝ber das Gesamte zu behalten. Andererseits hat so ein kleineres Moodboard, wie ich es im Video vorstelle, eine andere Intensit├Ąt, weil ich es jeden Tag neu gestalten kann.

 

Moodboard f├╝r Kreative

 

Material-Tipps

Ganz besonders tolle Bilder finde ich ├╝brigens in uralten National Geographic Magazinen. Schau dich mal auf Flohm├Ąrkten danach um. Fr├╝her hatte die Zeitschrift noch ein mattes Papier mit charmantmatten Farben. Es l├Ąsst sich sehr gut f├╝r Collagen nutzen und ist hatptisch interessanter als die neuen Hochglanz-Bl├Ątter.

Papierschnipsel von Aquarellpapier oder Tonpapier zum Beispiel, hebe ich auf, um darauf meine Slogans oder Fragen zu schreiben.

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Zeitung trifft Bauch

Bildausschnitt CollageKreative Einladung

Ich liebe es, B├╝cher oder die Zeitung zu ├╝bermalen. F├╝r mich ist das eine der effektivsten Kreativit├Ątstechniken und Befreiungstools. Vor allem, wenn der Untergrund h├Ąsslich ist. Prima funktionieren auch Reklameflyer oder M├╝slischachteln. Denn wenn ich auf h├Ąsslichem Untergrund male, habe ich keine Angst: Alles, was ich┬á mache, kann nur besser sei, als der Status Quo.

Au├čerdem nehme ich mir vor, die Seite anschlie├čend wegzuwerfen. Einerseits, wei ich beim besten Willen nicht all mein Gekritzel aufheben kann. Vor allem aber, weil ich so verhindere, dass sich beim Kritzeln pl├Âtzlich Anspr├╝che entwickeln. Wenn beim Kritzeln n├Ąmlich etwas entsteht, das mir gef├Ąllt, bekomme ich n├Ąmlich oft Angst, dieses Sch├Âne zu zerst├Âren. Wenn ich wei├č, dass das, was ich mache, am Ende doch im M├╝lleimer landet, verschwindet diese Angst.┬á (Wie wichtig es sein kann, ohne Ziel und ohne ├Ąsthetische Anspr├╝che zu arbeiten, habe ich in meiner Ode an den kreativen Kuhfladen beschrieben. ) Und mir f├Ąllt gerade ein, dass Eric Maisel hierzu auch Wunderbares geschrieben hat, das muss ich demn├Ąchst mal rauskramen.Bildausschnitt Urwald

Aber zur├╝ck zur Zeitung: Noch ein Grund, warum ich gerne auf Zeitung oder Flyern male ist,┬á dass die Worte und Bilder auf dem Untergrund mein Unterbewusstsein zu Assoziationen verlocken. Wenn ich anfange, denke ich oft, eine besonders langweilige Zeitungsseite erwischt zu haben (dieses mal sogar eine besonders gruselige, denn unten stand, wie ich erst beim Arbeiten entdeckte, ein Artikel ├╝ber die NSU). Aber wenn ich dann loslege, tauchen auf einer scheinbar uninteressanten Seite dann oft ganz wunderbare Worte auf. Vielleicht hatte mein Unterbewusstes sie schon beim Ausw├Ąhlen der Seite entdeckt? Und deshalb bei dieser Seite laut “Hier” gerufen, weil das Thema gerade passte?

Wie auch immer – es macht Spa├č und macht locker.

Wenn du es noch nie probiert hast, so k├Ânntest du vorgehen:

Bild einer ├╝bermalten Zeitung

Erst eine willk├╝rliche Seite der Zeitung mit wei├čer Farbe ├╝bermalen. Dabei W├Ârter und Bilder, die dich anl├Ącheln, freilassen.

Collage mit Zeitungspapier und St├╝ckchen Flyer

Dann aus einem Reklameflyer (hier H&M, den ich leider immer vergesse abzubestellen), bunte St├╝cken rei├čen und ohne lange nachzudenken auf der Seite aufkleben.

Mit Kreide kritzeln

Dann mit Kreide oder anderen Farben drauflos kritzeln.

Mit Tusche bemalte Zeitungsseite

Jetzt kann es richtig loslegen. Auf diesem pr├Ąparierten Untergrund kannst du mit schwarzer Farbe oder Tusche deinem Pinsel freien Lauf lassen und wild drauflos schreiben oder malen. Ich finde es immer wieder bezaubernd, wie dabei genau die Themen hervorkommen, die gerade wichtig sind. Vor allem Blockaden im kreativen Prozess thematisieren sich hierbei gerne.

Bei mir war es (mal wieder), dass ich mir mehr Raum zum Spielen und┬á Entdecken geben will. Ein Thema, das immer wieder auftauscht, wenn ich, wie zur Zeit, an einem dickeren Buch arbeite. Ich habe dann die Neigung, zu viel zu planen und dem kreativen Prozess damit die Luft abzudr├╝cken. Und voila: Kaum hatte ich mir das bewusst gemacht, fing alles wieder zu flie├čen an.┬á Wow, flow.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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