Warum kreative Menschen den Rahmen sprengen müssen

Video ansehen

Ich freu mich riesig, denn das Buch ist da. Und es ist genau so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. 

Jetzt kann’s losgehen mit der kreativen Befreiung! Ab heute kommt jeden Tag ein Video, mit Wissen über Kreativität oder mit kreativen Übungen und Anregungen: Was passiert bei kreativen Menschen im Gehirn und was braucht die kreative Persönlichkeit, um sich entfalten zu können? Welche Arten Kreativität gibt es? Was ist das magische Ding “kreativer Prozess” und wie kann ich dafür sorgen, dass meine kreativen Kräfte sich kraftvoll äußern können? Was ist die kreative Berufung und wie finde ich sie?

Kreative Menschen denken anders, lernen anders, arbeiten anders und leben anders. Und das ist gut so – denn nur durch diese Eigenschaften können sie Neues und Wunderbares in die Welt bringen: Kunstwerke und Erfindungen, Unternehmungen und soziale Bewegungen, Geschichten und Visionen. Lasst uns die Kreativität befreien – das Wissen, das wir dafür brauchen, stelle ich in dieser Serie zusammen.

Der kreative Körper 1

Das mit der Kreativität und dem Körper ist komplex. Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Bei den Zehen oder beim Bauch? Beim Sitzen oder beim flexiblen Stand? Bei den Energien von außen oder jenen von innen? Oder bei dem, was alles nicht stimmt – wie diesem Missverständnis zum Beispiel: weiterlesen

Hochkreativ dank Thalasmusschwäche?

und formt die Schwäche den Kreativen oder der Kreative die Schwäche   die Stärke?  der Hirnforscher haben mal wieder etwas Spannedes entdeckt:

Kreative Menschen sind in der Lage neue und zugleich sinnvolle Ideen zu entwickeln. Die Grundlage ist eine Fähigkeit zum divergenten Denken, für das der Thalamus eine Schaltstelle sein könnte. In dieser Hirnregion wird der Informationsfluss normalerweise einer strengen Autoregulierung unterzogen. Unpassende Eindrücke werden unterdrückt.

Diese Normierung ist Gift für jede Kreativität und eine Schwäche im Thalamus könnte kreativen Menschen das Querdenken erleichtern, meint Fredrik Ullén vom Karolinska Institut in Stockholm,…
(weiterlesen im Ärzteblatt


Natürlich weckt diese Entdeckung gleich tausend neue Fragen:
Ist die Schwäche im Thalamus verantwortlich für die Kreativität der betreffenden Personen?
oder aber
Ist es andersrum: formt sich das Gehirn auch hier wieder entsprechend der Bedürfnisse seiner Gebraucher – ist der Thalamus schwächer, weil kreative Menschen ihn weniger benutzen?

Und ist die Thalamusschwäche also in Wirklichkeit eine Stärke?

Mir gefällt letzterer Gedanke natürlich besser. Interessante Argumente zu diesem Ansatz finden sich in
Gerald Hüther: “Bedienungsanleitung für ein menschliches Hirn”
Vandenhoeck & Ruprecht 2002, ISBN 3- 525-01464-3

Schau auch mal auf meinen anderen Seiten vorbei:

www.begabungswerkstatt.de

Bis bald! Nathalie