Nessa Altura und der Autorenexpress

[one_third][box] Es gibt so viele tolle Ideen – aber wie sind sie entstanden? Wer sind die Leute hinter den Ideen und was hat ihnen die Kraft gegeben, etwas Einzigartiges zu tun? In dieser Serie möchte euch Leute vorstellen, deren Ideen mich begeistern – und zwar  in Form von Comic Interviews. [/box][/one_third]

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Die Leute hinter den Ideen[/one_third_last]

Nessa Altura mit dem Autorenexpress

Wenn du dies mit dem Handy anschaust, dann hier zur mobilen Ansicht.

Comic Report Nessa Altura vom Autorenexpress
Auf einer Seite Comic ist nur wenig Platz, nicht genug für alle vielseitigen Produkte, die Nessas erfinderischem Geist entspringen. Ob das Abonnement auf Komplimente (gratis) oder die vielen Bücher von Nessa Altura – auf der Webseite des Autorenexpress gibt es eine Menge Spannendes zu entdecken, wer noch Weihnachtsgeschenke sucht, wird bestimmt fündig.

Die Leute hinter den Ideen: Ruth Frobeen

Es gibt so viele tolle Ideen – aber wie sind sie entstanden? Wer sind die Leute hinter den Ideen und was hat ihnen die Kraft gegeben, etwas Einzigartiges zu tun? In dieser Serie möchte euch Leute vorstellen, deren Ideen mich begeistern – und zwar  in Form von Comic Interviews.

Die Leute hinter den Ideen

Ruth Frobeen Edelfrosch.de

Wenn du dies mit dem Handy anschaust, dann hier zur mobilen Ansicht.

Ruth Frobeen macht Zauberhaftes auf Papier

So sieht der Advents-Kalender aus: Ich hab schon mal in ein Briefchen hineingespickt und musste mich sehr sehr sehr zurückhalten um nicht weiter als die ersten drei Sätze zu lesen. Der Kalender könnt ihr für 24 Euro im Shop auf Edelfrosch.de bestellen.

Das erste Briefchen des Adventskalenders aus dem Edelfrosch shop24 kleine Briefumschläge mit darin märchenhaften Geschichten - von Edelfrosch Ruth Frobeen

Da gibt es auch das Märchenbuch “Es war einmal neulich…”, in dem Ruth dreizehn poetisch kluge Märchen gesammelt hat. So schön für die Adventszeit, nicht nur für Kinder. Gerade wir Erwachsenen brauchen sie doch, die Stunden auf dem Sofa, in eine Decke oder aneinander gekuschelt – in denen wir aus dem Bekannten in ein Anderes reisen.
Foto des Buchcovers mit einem Zwei mit Äpfeln Märchenbuch Ruth Frobeen
Ruth arbeitet in Hamburg Elmsbüttel in einem Schreibstübchen hinter der Geigenbau-Werkstatt ihres Mannes Frank Frobeen.

Zur Webseite des Edelfrosch, auf der ihr auch Ruths Blog und viele ihrer wunderschönen Fotos findet:

Der kreative Körper 1

Das mit der Kreativität und dem Körper ist komplex. Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Bei den Zehen oder beim Bauch? Beim Sitzen oder beim flexiblen Stand? Bei den Energien von außen oder jenen von innen? Oder bei dem, was alles nicht stimmt – wie diesem Missverständnis zum Beispiel: weiterlesen

“Das Gesellschaftsspiel” Comic Interview und Rezension

[two_third][box type=”shadow”]Es gibt so viele tolle Ideen – aber wie sind sie entstanden? Wer sind die Leute hinter den Ideen und was hat ihnen die Kraft gegeben, etwas Einzigartiges zu tun? In einer neuen In einer neuen Serie möchte ich euch Leute vorstellen, deren Ideen mich begeistern – und zwar Form von Comic Interviews.  Den Anfang machen Alina Herr und Alexander Komar, die “Das Gesellschaftsspiel”  erfunden und in die Welt gebracht haben, ein Spiel, in dem das bedingungslose Grundeinkommen spielerisch erfahren werden kann.[/box][/two_third]

[one_third_last]Die Leute hinter den Ideen[/one_third_last]

Zur mobilen Ansicht des Comics hier entlang.

Comic Interview mit den Erfindern von "Das Gesellschaftsspiel zum Grundeinkommen"

Rezension zu “Das Gesellschaftsspiel “

Wir haben das Spiel natürlich auch ausprobiert. Unsere Spielerunde bestand aus einer 15-jährigen, zwei über 50-jährigen und zwei jungen Erwachsenen, die sich gerade mit der Studien- und Berufswahl herumschlagen. Und schon mal vorab: Wir hatten richtig viel Spaß! Am liebsten hätten wir gleich eine zweite Runde gespielt, aber dafür war es dann schon ein bisschen spät geworden.

So funktioniert das Spiel:

Wir befinden uns in der nahen(!!!) Zukunft , in der es ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle BürgerInnen gibt. Anfangs wird gewürfelt, welche Ziele die Gesellschaft sich steckt – zum Beispiel “Generationen miteinander” und “Gesund und munter”. Diese Ziele sind also in jeder Spielerunde anders. Es geht nun darum gemeinsam dafür zu sorgen, dass die gesteckten Ziele erfüllt werden.  Dafür müssen bestimmte Aufgaben aus den Bereichen “Soziales”, “Kultur” und “Wirtschaft” erfüllt werden.  Außerdem gibt es die Gelegenheit mit kreativen Geistesblitzen eigene Ideen vorzuschlagen und die Gesellschaft mit wissenschaftlichen Entdeckungen und Erfindungen weiterzubringen.

Die Spieler bekommen am Anfang des Spiels Aufgabenkarten – manche davon, sind für die Erfüllung der Gesellschaftsziele wichtig, andere nicht. Wer eine Aufgabenkarte erfüllen kann, liest laut vor, was er oder sie gerade geleistet hat. Es macht großen Spaß dem zuzuhören: Was wir alles schaffen können, wenn wir Zeit dafür haben und nicht mehr nur das tun, wofür wir bezahlt werden!

So haben wir das Spiel erfahren:

Am Anfang stapften wir gleich in die Falle des gewohnten Denkens. Wir wollten nämlich so viel wie möglich arbeiten, hatten also alle mindestens eine Teilzeitstelle gewählt. Dann kam die große Überraschung: Manche Vorhaben lassen sich zeitlich nur bewältigen, wenn man sich ihnen voll und ganz widmen kann. Keine(r) von uns war dazu in der Lage. Aha. Zum Glück gibt es immer wieder die Gelegenheit, die Beschäftigung zu wechseln. Gemeinsam sorgten wir ab jetzt dafür, dass immer jemand nur das Grundeinkommen bezog und keine bezahlte Arbeit leistete. Jetzt war viel mehr von den wirklich wichtigen Aufgaben verwirklichbar.

Schön ist, dass an den Steinen in der Mitte deutlich sichtbar wird, wie die Gesellschaftsmitglieder mit ihrer bezahlten und unbezahlten Arbeit den Staat entlasten. Da alle kooperativ zusammenarbeiten, sammeln die Spieler auch gemeinsam Punkte. Desto mehr Aufgaben übernommen werden, desto größer ist der Wohlstand im Land (und Wohlstand ist hier natürlich nicht nur finanziell gemeint). Zusätzlich bekommen Spieler auch noch individuelle Punkte. Für alle, die doch gerne wissen wollen, was ihr persönlicher Beitrag zum System ist, mag das ein zusätzlicher Ansporn sein. Bei unserer Spielerunde hatte am Ende niemand das Bedürfnis, die eigenen Leistungen besonders hervorzuheben. Viel zu schön war die Erfahrung, gemeinsam an einer guten Gesellschaft zu arbeiten.

Fazit:

Insgesamt ist “Das Gesellschaftsspiel” eine tolle Gelegenheit, sich mit dem Grundeinkommen auseinanderzusetzen und dabei auch mehr über eigene Ziele und Ideen herauszufinden. Ein großes Kompliment den beiden Spiele-ErfinderInnen Alina Herr und Alexander Komar. Ihr habt es geschafft, die komplexe Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ein ein spielbares Spiel umzusetzen. Unterstützt von Crowdfunding und gemeinsam mit vielen Spieletestern und Mitdenkern: So schön kann Weltverbessern funktionieren.

Und ich freu mich schon auf die nächste “Gesellschaftsspiel”-Runde.

“Das Gesellschaftsspiel” ist ein Spiel für 3-6 Spieler ab 12 Jahren. Nachhaltig produziert in Deutschland. 35 Euro

Mehr Info auf  “Das-Gesellschafts-Spiel.de”

Vier fantastische Flamen in Gent – Comic Report 2

Mein zweiter Comic Report von der Pressereise zu den Ehrengästen der Frankfurter Buchmesse beschreibt einen Nachmittag in Gent. Der war so inspirierend, dass es ein sehr längliches Bild geworden ist. Es lebe die Zoom-Funktion im Browser.

Noch ein paar Links: 

Randall Casaers Arbeiten  sind an demNachmittag etwas zu kurz gekommen – wir sollten uns eigentlich in seinem Atelier treffen, wo er uns seine wunderbaren Werke und Bücher hätte zeigen können  (Ich bin ein großer Fan seiner Arbeit und hatte mich sehr darauf gefreut) aber durch eine kleine logistische Unvorhergesehenheit trafen wir uns statt dessen in der Bibliothek. Aber zum Glück hat er eine wunderbare Webseite, auf der es eine Menge über seine extrem vielseitige Arbeit ( er ist nämlich auch Kabarettregisseur und Fernsehzeichner) zu sehen gibt.

Ingrid Godon     Benjamin Leroy    Mattias de Leeuw

Comic Report 2 Frankfurter Buchmesse 2016

 

 

Brecht Vandenbroucke im Bries Space – Comic-Bericht 1

Manche von euch haben es auf twitter und facebook schon mitgekriegt: Letzte Woche war ich auf einer Pressereise zu den Ehrengästen der Frankfurter Buchmesse 2016: Flandern und die Niederlande.

Die Reise war toll, in beiden Ländern gab es viele spannende Begegnungen und ich will hier im Blog einige davon vorstellen. Und zwar in Comic-Form.

Hier kommt der erste Bericht aus Flandern  über einen Nachmittag in Antwerpen, an dem wir Brecht Vandenbroucke getroffen haben, der uns über seine White Cube-Arbeiten erzählt hat. Und zwar in der Bries Space, dem fast schon legendären Ausstellung- und Verkaufsraum von Ria Schulpen (Verlegerin des wunderbaren Comicverlags Bries).

Comic Bericht über Brecht Vandenbroucke und seine Whitecube ArbeitenUnd hier zwei Bilder aus White Cube:

Comic aus White Cube von Brecht Vandenbroucke

 

 

Comic von Brecht Vandenbroucke

White Cube ist in Deutschland im Avant Verlag erschienen und kostet 19,95.

 ISBN: 978-3-939080-86-2

 

 

“Hurra! Ich bin kein Engel – vom Abenteuer Menschsein” von Birgit Medele

TB_Hurra_Ich_bin_kein_Engel_558Vorab eine Warnung: Dies ist ein abenteuerliches Buch, in jeder Hinsicht und der Titel ist Programm. Wer rechte Winkel und Altbekanntes sucht, der wird in Birgit Medeles neuem Buch nicht fündig werden. Hier geht es um das “Abenteuer Menschsein” und um das einzufangen, braucht man Mut – als Autorin und als LeserIn. Als ich das Buch zum ersten mal  aufschlug, war ich im Sachbuch-Modus. Damit kam ich nicht weit. Also das Buch zugemacht, die rechte Hirnhälfte angeschaltet und mein Ich geweckt. Und voila: So macht das Buch Spaß. Es ist ein Buch, das mit den Lesern in Dialog tritt, hier kann ich nicht ZuschauerIn bleiben, sondern muss mich auf die Reise einlassen.

Und eine Reise ist es. Ein Bericht übers Auswandern, über Ankommen in London. Ein Bericht über die Liebe in vielerlei Hinsicht. Ein Bericht über die Suche nach der eigenen inneren Aufgabe. Und zugleich ein Handbuch für angehende Revolutionäre, denn immer wieder finden sich Vorschläge für eine innere Revolution, für den Ausbruch aus inneren Gefängnissen und den Aufbruch in freiere Zeiten.

Als Leserin hat mich die Reise sehr berührt, vielleicht  auch deshalbt, weil ich auch zwischen zwei Ländern und zwei Sprachen lebe und die Highs und Lows des Auswandern kenne. Immer wieder schmuggelt sich die englische  Sprache ins Deutsche in, aber ein eingebautes Wörterbuch im Anhang liefert die Übersetzung mit.

Als Verlegerin wurde ich beim Lesen immer mal wieder kräftig neidisch auf die edition Lichtland. Dieses Buch mit seiner kreativen Zeichensetzung, seiner revolutionären Ader, seinem Mut persönlich zu werden, wäre auch ein feines Zacken-Buch geworden!

Bestellen, am besten beim Verlag selbst:

Birgit Medele: “Hurra! Ich bin kein Engel – Vom Abenteuer Menschsein”

2016 edition Lichtland, Softcover, 183 Seiten, 12,80 Euro.

ISBN 978-3-942509-55-8